Geschichte

 

 

Geplant in den 60igern des vorigen Jahrhunderts und gebaut in den Jahren 1972 - 74. Auf der Trasse der damals noch in Betrieb befindlichen Strecke Buchholz - Lüneburg wurde im Zuge des Baus des Rbf Maschen eine Güterzugverbindungsbahn aus Richtung Bremen benötigt. Auf der Länge von knapp 8 Km wurde die vorhandene eingleisige Strecke auf zwei Gleise erweitert und ab der ehem. Abzweigstelle Jesteburg auf Neubauplanum bis zum Rbf Maschen gebaut. Planungen zu einem großen Rbf bei Maschen gehen in die 50iger Jahre zurück und die Streckenvariante mit der Abzweigstelle in Jesteburg wurde bereits schon früher für ein anderes Projekt geplant. Möglich wurde dieser Streckenneubau nicht zuletzt durch die Tatsache, dass das Trassenplanum der Strecke Buchholz - Lüneburg bereits auf zwei Gleise ausgelegt war wodurch sich Erdarbeiten im Abschnitt Buchholz - Jesteburg auf einige Brücken beschränkten. Die Strecke Buchholz - Maschen ist durchgehend elektrifiziert und weist 2 Wechselweichenverbindungen bei der ehemaligen Abzweigstelle Jesteburg auf Höhe der beiden Flußbrücken auf.

 
 

Um 1977 bis 1980 nahm der Rbf Maschen seinen vollen Betrieb auf und die Zahl der Güterzüge überschritt die Zahl 150 beinahe täglich. Die Einstellung des Personenverkehrs auf der Strecke Buchholz - Lüneburg im Jahre 1981 und damit auch auf dem Abschnitt Buchholz - Abzweigstelle Jesteburg schuf Freiraum für die Güterzüge, die nun nicht mehr auf einen Fahrplan kreuzender Personenzüge Rücksicht nehmen mussten.

 
  Auch die Strecke Buchholz - Maschen wird mit der Siemens SpDR S60 Stellwerkstechnik bedient. Eine Zugnummernfolge mit auf dem Stelltisch wandernder angezeigter jeweiliger Zugnummer stellt hier eine Besonderheit dieser Stellwerkstechnik dar. Das Streckenstellwerk steht an der ehemaligen Abzweigstelle Jesteburg und wird von Buchholz seit 1979 ferngestellt.  
  In der Vergangenheit diente die Strecke oft auch als Umleitung für Personenzüge, so zuletzt 2004 im Zuge der Bauarbeiten zwischen Buchholz und Harburg als die dortige Planumrenovierung mit Bahnhofsrückbau der Bhf Klecken und Hittfeld und Gleisneubau der Strecke für rund 6 Monate stattfand.
 
 

 

 
 
 
 

 

 
 
 
 

 

 
 
 
 

 

 
     
     
     
     
     
     
     
 
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